© Marco Vollmann ...aller Anfang ist schwer! Beim Instinktiven Bogenschießen stehen weniger die technischen Möglichkeiten, die das Material (Bogen, Visier, Stabilisatoren...) bietet im Mittelpunkt der Betrachtung, als viel mehr die Schusstechnik, sowie die Erfahrung, die im Unterbewußtsein “abgespeichert” ist. Bogenschiessen ist eben mehr, als nur ziehen und loslassen. Allen Bogenschießarten ist gleich, dass eine saubere Technik das A und O darstellt. Dabei gehen wir davon aus, dass der Schießprozeß nicht erst beim Spannen des Bogens beginnt, sondern damit, dass sich der Schütze an die Abschussposition stellt und endet, wenn der Pfeil im Target steckt (inkl. Nachhalten des Bogens).
Rückenspannung Jaja, die liebe Rückenspannung! Schön (an)zu sehen, wenn auch in diesem Fall bei einer technischen Schützin: eine gute Technik auch im Rücken. Auch wenn die Zughand den Ankerpunkt erreicht hat muss weiter gezogen werden- mithilfe der Rückenmuskulatur! Der Ellbogen der Zughand sollte dabei in einer Höhe mit dem Pfeil sein.
In diesem Video kann man die Schusstechnik gut erkennen. 1. An die Schießlinie herantreten, einen Überblick verschaffen 2. den parallelen Stand einnehmen 3. Pfeil auflegen, Bogenarm strecken, Mediterraner Griff, Vorspannung, fixieren des Zieles 4. Vollauszug bis zum Ankerpunkt, Schulterspannung 5. Lösen, Pfeilflug beobachten, Nachhalten 6. Ergebniswertung (zu hoch, zu tief...?) Dabei alles zügig aber ruhig. (Die einzelnen Schritte werden in der Fachliteratur unterschiedlich beschrieben bzw. beziffert, obwohl grundsätzlich übereinstimmend gelehrt.)
erstellt vom Bogenblog, dem Blog für traditionelles Bogenschiessen
Ein praktischer Helfer von (bogenblog.de), um den Spinewert zu errechnen.